Archive für 5.7.2009

Diamond Divas

In Antwerpen (Belgien) befindet sich die Dauerausstellung “Diamond Divas”. Zu sehen sind die glamourösen Schmuckstücke echter Hollywood-Stars.

Diamant-Museum, Königin Astridplein 19-23, 2018 Antwerpen, www.diamantmuseum.be

Bedürfnis nach Neuem

Auch in Krisenzeiten hat der Mensch ein unstillbares Verlangen nach Neuem. Es bleibt auch dann bestehen, wenn die Budgets kleiner werden.

nach Schmuck Magazin 2/2009, Seite 3

Perlenpost aus Dehli

13. November 2008 - Nationalmuseum - Saal “Decorative Art”

Hier kamen die meisten Objekte aus Nagaland, eine zerklüftete Bergregion südlich von Birma. In einer Vitrine fiel ein Torque auf, ein vorne am Hals offener Halsring aus Metall. Solche Torques waren von den Kelten bekannt, denn deren Herrscher trugen sie aus Gold.

Interessant war auch die Haarnadel aus Horn, etwa 13 Zentimeter lang. In der Mitte befand sich ein Loch, aus dem etwa 20 Zentimter lange Stränge aus blauen, roten und gelben Perlen kamen. Am Schluss hing eine Muschel. Beim Tragen muss diese Haarnadel sehr schwer gewesen sein.

Die Fotos zwischen den Virtrinen zeigten bespielsweise zwei Mädchen, die über und über mit Perlenketten behängt waren. Dazu kamen noch Armreifen. Vielleicht ein Feststaat. Erwachsene Frauen trugen noch mehr Ketten, wobei allein die Mengen gewaltige Ausmaße von den Ohren bis über die Schultern annahmen. Dazu war an jedem Finder ein Ring zu sehen. Auch Männer zeigten stolz ihren Perlenschmuck. auffällig war der “Bethel-Container”. Er bestand aus Stoff, geschmückt mit einem Band aus kleinen Rocailles oder Saatperlen in Netztechnik.

Viele weitere Informationen zu den Perlenarbeiten der Naga finden sich in folgenden Büchern:

  • Dubin, Lois Sherr: Alle Perlen dieser Welt, DuMont Köln 1997
  • Crabtree, Caroline und Stallebrass, Pam: Atlas der Perlenarbeiten, Haupt Wien 2002

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