Perlenpost aus Dehli

10.November 2008 - Nationalmuseum - Gottheiten mit Schmuck überhäuft

Bei allen Figuren und Miniaturgemälden fiel der üppige Schmuck auf. Es reichte nicht eine Halskette, sondern jeder Ort des Körpers mit Hängemöglichkeiten war behängt. Das kam bei männlichen wie weiblichen Figuren und Gottheiten vor. Nur Buddha war schmucklos.

Die Nizzan-Juwelen-Ausstellung konnte wegen Renovierung leider nicht besucht werden. Sehr schade.

Im Museumshop lagen kleine Notizbücher mit bunten Stoffen patchworkartig gearbeitet. Natürlich mit Perlen und Metallfäden bestickt. Das Papier bestand zu 100 Prozent aus Cotton mit dem Motto “To save Tree use Hand Made Paper”. Wahrscheinlich ist es sinnvoller Baumwolle zu verwenden, als schattenspendende Bäume abzuholzen. Das Büchlein wird schlicht zusammen gehalten mit einem farbigen Baumwollfaden, mit dem man gleichzeitig binden kann - genial.

Im Straßenbild und bei Sehenswürdigkeiten trugen viele indischen Frauen Schmuck zu ihren Saris. Einige schmückten sich mit 15 bis 20 Armreifen pro Arm, dazu Halsketten, Ohrringe, Fußketten und Zehenringe. Wenn sie sich würdevoll bewegten, war ein leises Klingeln zu hören. Manche Saris sind zusätzlich mit Pailetten bestickt. Besonders wertvolle Saris weisen am Rand aufgestickte Perlen auf.

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