Archive für 24.6.2009

12. Perlen-Atelier - April 2009

Der Winter war vergangen und ich hatte wieder einige schöne neue Techniken ausfindig gemacht. An dem April-Wochenende war es sonnig, wir mussten in dem Raum die Jalousien herunter lassen, weil es zu heiß wurde. Dennoch fädelten die Teilnehmerinnen unverdrossen und stellten wieder sehr beeindruckende Kunstwerke her.

  • Runder Herringbone mit Stäbchen
  • Brick Stitch einreihig
  • Netzen mit drei Perlen
  • Afrikanische Perlenschlingen
  • Chinesisches Knäuel

Der runde Herringbone mit Stäbchen erwies sich als Renner. Man konnte Perlen-Reste gut darin unterbringen. Durch die eingearbeiteten Stäbchen wurde die Kette schnell länger.

Der Brick Stitch war eine Technik, die ich bisher übergangen hatte. Von dem Perlenbild her sieht er aus wie Peyote, brachte also nicht wirklich etwas Neues. Doch in der einreihigen Form war der Brick Stitch plötzlich attraktiv und schnell zu erlernen, auch für Anfänger bestens geeignet. Es konnten unterschiedlich große Perlen Verwendung finden. Ein zusätzliches Plus unter dem Aspekt der Resteverwertung.

Die Afrikanischen Perlenschlingen hatte ich schon vor Jahren begonnen und war damit gescheitert. Doch die Technik ergab den beliebten Schlauch, der nach oben gefädelt wird. Also machte ich mich noch mal daran und probierte an Probestücken mit größeren Perlen. Endlich hatte ich den Trick heraus. Es konnte nun mit kleineren Perlen ein 50 Zentimeter-Schlauch fertig gestellt werden. Doch von den Kursteilnehmerinnen versuchte sich nur eine an diesem schwierigen Werk.

Beliebt war dagegen das chinesische Knäuel. Die Perlenkünsterlerin Valerie Hector www.valeriehector.com  hatte diese Technik bei ihren Reisen nach China ausgegraben. Es war sehr schwierig zu fädeln, doch sah sehr interessant aus. Etliche Frauen versuchten sich an dieser Technik. Am besten sähe diese Knäuel in runden Silberperlen aus. Doch die sind in Deutschland zumindest nicht zu bekommen. Schade.

|