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Archive für Juni 2009
Perlenpost aus Dehli
28.6.2009 von admin.
12. November 2008 - Zardozi: Gold- und Perlenstickerei aus Agra
Leider war diese handwerklich Kunst bei einem kurzen Besuch beim Taj Mahal in Agra nicht zu finden. Doch der Guide wusste etwas darüber. Die Handwerker in Agra stellten in dieser Technik Kleidung für den Hof des Moguls her. Fast starb diese Stickkunst aus, doch moderne Modeschöpfer lassen heute Kleider, Tücher, Taschen und Schuhe so besticken.
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Perlenpost aus Dehli
28.6.2009 von admin.
11. November 2008 - Shopping Eldorado für Touristen
Das Central Cottage Industries Emporium am Janpath beherbergt ein großes Angebot mit indischem Kunsthandwerk. Absolut bemerkenswert waren die herrlichen Stoffe. Doch leider sind die Duputtas, die großen Schals, einfach zu volumninös und tragen bei europäischer Kleidung zu stark auf. Doch bei den Sofakissen mit wunderschönen Mustern, teilweise klassische, konnte man getrost zugreifen.
In der Schmuckabeilung fielen Perlenketten auf, die ganz aus geschliffenen Glasperlen oder vielleicht Halbedelsteine bestanden. Hauptsächlich lagen jedoch Gold- und Silberschmuck in den Vitrinen. Natürlich gab es auch perlenbestickte Abendtaschen.
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Perlenpost aus Dehli
27.6.2009 von admin.
10.November 2008 - Nationalmuseum - Gottheiten mit Schmuck überhäuft
Bei allen Figuren und Miniaturgemälden fiel der üppige Schmuck auf. Es reichte nicht eine Halskette, sondern jeder Ort des Körpers mit Hängemöglichkeiten war behängt. Das kam bei männlichen wie weiblichen Figuren und Gottheiten vor. Nur Buddha war schmucklos.
Die Nizzan-Juwelen-Ausstellung konnte wegen Renovierung leider nicht besucht werden. Sehr schade.
Im Museumshop lagen kleine Notizbücher mit bunten Stoffen patchworkartig gearbeitet. Natürlich mit Perlen und Metallfäden bestickt. Das Papier bestand zu 100 Prozent aus Cotton mit dem Motto “To save Tree use Hand Made Paper”. Wahrscheinlich ist es sinnvoller Baumwolle zu verwenden, als schattenspendende Bäume abzuholzen. Das Büchlein wird schlicht zusammen gehalten mit einem farbigen Baumwollfaden, mit dem man gleichzeitig binden kann - genial.
Im Straßenbild und bei Sehenswürdigkeiten trugen viele indischen Frauen Schmuck zu ihren Saris. Einige schmückten sich mit 15 bis 20 Armreifen pro Arm, dazu Halsketten, Ohrringe, Fußketten und Zehenringe. Wenn sie sich würdevoll bewegten, war ein leises Klingeln zu hören. Manche Saris sind zusätzlich mit Pailetten bestickt. Besonders wertvolle Saris weisen am Rand aufgestickte Perlen auf.
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Perlen Poesie - Erstes Deutsches Perlenmagazin
26.6.2009 von admin.
Endlich, endlich, endlich ist ein deutsches Perlenmagazin erschienen. Heute rief mich eine Perlenfreundin im Büro an und informierte mich. Da sich mein PC sowieso gerade aus unerfindlichen Gründen verabschiedet hatte, machte ich früher Schluss. Am Hauptbahnhof im gut sortierten Presse-Shop erstand ich mein erstes deutschsprachiges Perlenmagazin. Es kostete stattliche 12,00 Euro, aber wenn man Bead&Button bezieht oder Perlenbücher kauft, ist man auch so viel los.
Beim Blättern war es plötzlich seltsam: Es war alles auf deutsch! Recht ungewohnt. Ich wünsche mir noch viele Ausgaben dieses Magazins, damit wächst die Hoffnung, dass die Perlenszene in Deutschland besser mit einander verbunden ist.
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Perlenpost aus Dehli, Indien
25.6.2009 von admin.
Eine Perlenfreundin war auf ihrer Indienreise für mich in Sachen Perlen und Perlenkunst unterwegs. Sie lieferte mir die folgenden Berichte aus Dehli:
9.11.2008 - Dehli - Crafts Museum
Im Führer stand das Crafts Museum, Bhairon Road, Pragati Maidan Gate No 2. Im Web www.nationalcraftsmuseum.nic.in war nicht viel darüber zu finden.
Durch ein unscheinbares Tor mit einem kleinen Schild ging es aus dem Straßenlärm in den ruhigen Hof. Der Eintritt war frei. In einem der Räume war Perlenschmuck. Die Ketten waren groß und teilweise mit kunstvollen Metallperlen verziert. Im nächsten Saal hingen Perlenarbeiten an den Wänden. Sie waren im kleinen, engen Netzstich gearbeitet: Wändbehänge aus kleinen Rocailles mit Rahmen aus edlen Seidenstoffen.
Auch kleine Decken, die die Köpfe der heiligen Kühe zu Festtagen bedeckten waren mit Perlen, kleinen Spiegeln und Metallplättchen verziert. Erstaunlich waren die etwa acht Meter langen und zehn Zentimeter breiten Bänder in Netztechnik mit den typischen grafischen Mustern. Wahrscheinlich fungierten sie als Türschmuck. Schließlich kam ein Bett mit einer Nackenrolle und einem runden Kissen in Sicht. Beim genauen Hinsehen bestanden sie aus Perlen.
Auf einer Tischplatte lag ein kreuzähnliches Gebilde mit quadratischen Feldern im Schachbrettmuster aus Perlen. Später im Nationalmuseum erschien das Motiv wieder, hier allerdings mit kleinen Spiegeln bestickt. Die Beschriftung gab Aufschluss: Es handelte sich um das Spiel mit Steinen “Chupar”, bekannt in der Provinz Rajasthan.
In der Textilabteilung lagen zarte Richelieu-Arbeiten. Wahrscheinlich mussten das Inderinnen für Engländerinnen sticken, denn zu Indien passt diese Art der Textilkunst nicht.
Dagegen wirkten die kunstvoll gewebten und aufwendig bestickten Tücher sehr beeindruckend und zeugten von dem hohen Standard der indischen Textilkunst früher und heute. Ein Muster fiel auf, dass Paisleymuster, wunderschön, amazing. Wer hatte es zuerst entwickelt, Schotten oder Inder?
Hinter Glas hingen Unmengen von wunderschönen aufgerollten Saris. Ein Fest für die Augen. Ein absolut lohnenswerter Besuch, wer etwas Zeit mitbringt.
Paisley ist ein abstraktes, dekoratives Stoffmuster, das Blättern mit spitzzulaufenden gebogenen Enden ähnelt. Der Name hat seinen Ursprung in der schottischen Stadt Paisley, dass im 19. Jahrundert ein Textilverarbeitungszentrum war. Ursprung des Musters war allerdings ein Pflanzenmotiv, das mit den Moguln der persischen Sassaniden nach Indien einwanderte. Englische Soldaten führten das Muster in England ein. Königin Victoria gefiel es, trug bestickte Tücher und machte es damit bekannt und begehrenswert. Das kostbare Original war sehr teuer, so dass findige, schottische Weber das Muster aus heimischer Wolle preisgünstiger auf Webstühlen herstellten. (nach Wikipedia)
Paisley Museum, High Street in Paisley, Abteilung Textiles
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Erstes Deutsches Perlenmagazin - Perlen, Poesie
25.6.2009 von admin.
Soeben bekam ich Post von Verena www.passion-for-beads.de.
Hallo Helga,
ich möchte nicht aufdringlich sein und auch keine kostenlose Werbung unterjubeln. Ich bin selbst eine verrückte Perlerin, arbeite aber auch freiberuflich als Redakteurin und im Vertrieb für das neue deutsche Perlenmagazin, Perlen, Poesie und wollte euch nur darüber informieren, falls ihr es noch nicht erfahren habt.
Kommt bald heraus, wird absolute Spitze!
Schöne Grüße
Verena
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12. Perlen-Atelier - April 2009
24.6.2009 von admin.
Der Winter war vergangen und ich hatte wieder einige schöne neue Techniken ausfindig gemacht. An dem April-Wochenende war es sonnig, wir mussten in dem Raum die Jalousien herunter lassen, weil es zu heiß wurde. Dennoch fädelten die Teilnehmerinnen unverdrossen und stellten wieder sehr beeindruckende Kunstwerke her.
- Runder Herringbone mit Stäbchen
- Brick Stitch einreihig
- Netzen mit drei Perlen
- Afrikanische Perlenschlingen
- Chinesisches Knäuel
Der runde Herringbone mit Stäbchen erwies sich als Renner. Man konnte Perlen-Reste gut darin unterbringen. Durch die eingearbeiteten Stäbchen wurde die Kette schnell länger.
Der Brick Stitch war eine Technik, die ich bisher übergangen hatte. Von dem Perlenbild her sieht er aus wie Peyote, brachte also nicht wirklich etwas Neues. Doch in der einreihigen Form war der Brick Stitch plötzlich attraktiv und schnell zu erlernen, auch für Anfänger bestens geeignet. Es konnten unterschiedlich große Perlen Verwendung finden. Ein zusätzliches Plus unter dem Aspekt der Resteverwertung.
Die Afrikanischen Perlenschlingen hatte ich schon vor Jahren begonnen und war damit gescheitert. Doch die Technik ergab den beliebten Schlauch, der nach oben gefädelt wird. Also machte ich mich noch mal daran und probierte an Probestücken mit größeren Perlen. Endlich hatte ich den Trick heraus. Es konnte nun mit kleineren Perlen ein 50 Zentimeter-Schlauch fertig gestellt werden. Doch von den Kursteilnehmerinnen versuchte sich nur eine an diesem schwierigen Werk.
Beliebt war dagegen das chinesische Knäuel. Die Perlenkünsterlerin Valerie Hector www.valeriehector.com hatte diese Technik bei ihren Reisen nach China ausgegraben. Es war sehr schwierig zu fädeln, doch sah sehr interessant aus. Etliche Frauen versuchten sich an dieser Technik. Am besten sähe diese Knäuel in runden Silberperlen aus. Doch die sind in Deutschland zumindest nicht zu bekommen. Schade.
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Perlen-Atelier - 25. Oktober 2009
21.6.2009 von admin.
Wer nicht ein ganzes Wochenende mit Perlen zubringen möchte, kann sich in dem Ein-Tages-Kurs Anregungen holen. anmeldung erfolgen über die www.vhs-bremen.de. Der Kurs beginnt um 10.00 Uhr morgens und endet um 16.00 Uhr.
Es stehen sechs Zeitstunden zur Verfügung. Einfache Stücke können innerhalb dieser Zeit fertig gestellt werden.
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13. Perlen-Atelier - November 2009
21.6.2009 von admin.
Am 14. und 15. November 2009 findet das 13. Perlen-Atelier bei der Bremer Volkshochschule statt. Anmeldungen können über die VHS Bremen registriert werden. Ende August kommt das neue VHS-Programm für Herbst 2009 heraus. Auf der Internetseite www.vhs-bremen.de stehen die Kurse schon früher.
Bei den letzten Perlen-Wochenenden waren die Kurse sehr schnell gefüllt, so dass eine rechtzeitige Anmeldung einen Platz sichert.
Über eventuelle Inhalte gibt die Kategorie “Perlen-Atelier” einen umfassenden Überblick. Natürlich stehen die Neuigkeiten noch nicht fest. Die werden in meinem Sommerurlaub erarbeitet und gefädelt.
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10. Perlen-Atelier - April 2008
21.6.2009 von admin.
Jubiläum!!!
Zum zehnten Mal fand das Perlen-Atelier bei der Bremer Volkshochschule statt. Zu Beginn war nicht zu ahnen, dass es fünf Jahre laufen würde. Zwei Teilnehmerinnen, inzwischen meine besten Perlenfreundinnen, waren von Anfang an dabei. DieTermine im Frühjahr und Herbst stehen fest im Kalender.
Das Jubiläumsprogramm enthielt wieder einige Neuigkeiten:
- Stachelige geperlte Perle
- Quaste aus Perlen und Schliffperlen
- Perlen-Blüte als Anhänger
- Spiral Rope mit Netz
Die Technik “Spiral Rope mit Netz” stammte aus dem Workshop innerhalb der “International Conference of Bead & Beadwork” in Istanbul. Teacher Angelika Motzkin, Beads Jewelery Designer, www.angelbeadsjewelry.com, vermittelte diese Technik. Diese Fädelei ist sehr aufwendig, besonders wenn sie mit Delica gearbeitet wird. Sieht aber auch besonders schön aus und ist ein Ausgehstück.
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